Unterwegs im Land der langen weißen Wolken

18April
2014

Surfen!

Da ich auf der Nordinsel noch gar nicht weiter herumgekommen bin, habe ich mir das für die kommenden Wochen vorgenommen. Mein erstes Ziel war das Surfer-Paradies Raglan.
Hier habe ich ein paar so fantastische Tage verbracht, dass ich gern noch länger geblieben wäre. Das kleine Hostel, in dem ich gewohnt habe, hatte eine unglaublich entspannte Atmosphäre mit seinen Hängematten und dem (kostenlosen) Hotpool im Innenhof, der Gitarre im "Wohnzimmer", dem Pizzaofen, der Slackline im Garten und natürlich vor allem dem Surfboard-Verleih!
Ich dachte mir, es gibt nirgends eine bessere Gelegenheit als hier, das Ganze mal auszuprobieren. Wer braucht schon Surf-Unterricht. Wet-suit an, größtes Board, das es gibt, ausgesucht, ein paar dämlich aussehende, von einem Hobbysurfer angeleitete Trockenübungen auf dem Boden vollführt und ab ins Wasser. Learning by doing, so wird das hier immer gehandhabt.
Nach 3 Tagen Surfen würde ich nicht ansatzweise behaupten, dass ich es kann, und es ist auch (besonders bei den fast Angst einflößenden Wellen an der Westküste) echt anstrengend und mittelmäßig frustrierend. Aber wenn ich nach 20 Wellen tatsächlich mal auf einer halbwegs stehe, fühlt sich das schon verdammt toll an :)